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Gartentipps
Der Garten im Februar
Wenn das Wetter mild ist, kannst du schon mal kleine Reparaturen (Laube, Gartenzaun, Frühbeet, Gewächshaus) erledigen.
Ab Ende Februar können Frühkartoffeln vorgekeimt werden. Dazu die Saatkartoffeln in flache Kisten legen und an einen hellen Platz bei 12°C bis 15°C stellen.

Ende Februar ist es meist schon trocken genug, dass du Komposterde durchsieben kannst - besser jetzt bei kühleren Temperaturen, als im Frühling, wenn es schon wärmer ist. Außerdem bleibt später für solche "Fleißarbeit" nicht mehr viel Zeit ...
Ab Ende Februar werden Tomaten im Zimmer ausgesät - in einen Blumenkasten mit spezieller Erde für die Saat. Der Kasten bleibt dann erst einmal bei Zimmertemperatur stehen. Die Tomaten beginnen nach 14 Tagen zu keimen.
Einen „Lehrgang“ zum Anziehen von Tomatenpflanzen gibt es hier!
Gemüsebeete vorbereiten: Breite der Beete = 1,20m. Breite der Zwischenwege: 30cm genügen hier.
Die Schwarzwurzel muss früh im Jahr und nur ganz flach mit Erde bedeckt ausgesät werden!
Ich ernte meist erst jetzt die Schwarzwurzel aus dem vergangenen Jahr. Die schmackhaften Wurzeln werden unter Wasser gereinigt, blanchiert und dann eingefrostet.
Jetzt ist die beste Zeit für den richtigen Obstbaumschnitt, Obstbäume können verjüngt und umveredelt werden. Himbeer-Ruten etwas einkürzen, aber meist ist es eben für den Baumschnitt noch zu kalt. Infos hierzu im März.
Neupflanzung: Sobald der Boden frei ist, Stachelbeeren und Johannisbeeren pflanzen, da sie zeitig treiben.
Rasen kann gedüngt werden, wenn kein Frost mehr im Boden ist.
Mit Genehmigung von T. Jacob auszugsweise aus ich-tu-was.net
Tipps zum Thema "Naturnaher Garten"
NABU
Gartenatelier
Naturgarten e.V.
Auszug
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"Nach dem Vorbild der Natur lassen sich Ausschnitte aus verschiedenen Lebensräumen (Hecke, Teich, Wiese) gezielt gestalten. Vor allem in kleineren Gärten kann es jedoch selbstverständlich nicht darum gehen, ein möglichst vollständiges Sortiment verschiedener Biotope zu "bauen". Aber schon allein die Anlage bzw. Duldung von Kleinstrukturen wie morsche Baumstubben, Stein- und Reisighaufen, ungemähte Randstreifen etc. kann erstaunlich viel bewirken. Sie sind Lebensraum und Unterschlupf für eine Vielzahl von Tieren, unter ihnen Rotkehlchen und Zaunkönig, Igel und Wiesel, Lurche und Eidechsen sowie eine Vielzahl von Insekten.
Auch Laub sollte unter Gehölzen unbedingt liegen bleiben, schützt es doch den Boden vor Austrocknung, führt ihm Nährstoffe zu und beherbergt viele Kleintiere. Dazu ist es unumgänglich, sich von überzogenen Ordnungsvorstellungen, die im häuslichen Bereich angebracht sein mögen, zu lösen. Der Garten ist kein Wohnzimmer, das bis in den letzten Winkel kontrolliert und aufgeräumt sein muss. Die Natur hat ihre eigene Ordnung und diese zu durchschauen und zu respektieren, ist das eigentliche Geheimnis der naturnahen Gartengestaltung."
Gruss von Michaela Pietrzik
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